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So geht Design Thinking

Viele Wege führen nach Rom – oder in diesem Fall – zur für den Nutzer besten Lösung. Wie schafft man als Unternehmen Innovation, sei es im Produktportfolio oder in der Unternehmenskultur? Ansätze dafür gibt es viele. Einer davon nennt sich «Design Thinking». Und so funktioniert’s.  

 

Brainstorming, Brainwriting, Think Tanks: es gibt unzählige Wege, mit denen Teams innovative Lösungen, Produkte und Geschäftsmodelle suchen – und auch finden. Unter den Innovationsmethoden reiht sich auch das Design Thinking ein. Es wurde Mitte der 80er von der Innovationsagentur IDEO gegründet und ist heute beliebter denn je.

Design Thinking: Definition

«Design thinking is a human-centered approach to innovation that draws from the designer’s toolkit to integrate the needs of people, the possibilities of technology, and the requirements for business success.» – Tim Brown, Executive Chair of IDEO. Es geht im Wesentlichen immer darum, eine Idee zu entwickeln, die menschlich wünschenswert, technologisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll ist.

4 Formen des Design Thinkings

Im Laufe der Zeit haben sich vier Formen des Design Thinkings etabliert: Am weitesten verbreitet ist das Creative Problem Solving, das Unternehmen nutzen, um bedürfnisorientierte Innovationen zu entwickeln. Ein weiterer Typ ist die Sprint Execution. Mit dieser Variante möchte man in der Regel schnell ein marktreifes Produkt entwickeln (Zeitmanagement!). Und kennen Sie die Creative Confidence? Dies ist ebenfalls ein beliebter Design Thinking-Ansatz, mit dem das Unternehmertum einer Firma gefördert wird. Und zum Schluss noch Innovation of Meaning: Mithilfe dieser Form definieren Unternehmen Vision und Werte, mit denen ihre Produkte und Dienstleistungen verbunden sind. In diesem Artikel stellen wir Ihnen das Creative Problem Solving – die meistgenutzte Form – genauer vor. Doch vorher müssen wir noch über die wichtigsten Grundsätze der Methode sprechen.

Vier Grundprinzipien des Design Thinking

The Human Rule:
Egal in welchem Kontext – Design Thinking ist im Kern sozial. Bei jeder Innovation steht der Mensch im Mittelpunkt.

The Ambiguity Rule:
Mehrdeutigkeit ist unvermeidlich – beseitigen oder zu stark vereinfachen geht nicht. Nur wenn Sie an Ihre Wissensgrenzen stossen und zu experimentieren bereit sind, können Sie Dinge anders sehen.

The Redesign Rule:
Technologien und soziale Gegebenheiten entwickeln sich laufend. Doch die Grundbedürfnisse des Menschen bleiben unverändert.  Wir gestalten also nur die Mittel neu, um Bedürfnisse zu erfüllen oder die gewünschten Ergebnisse zu erzielen.

The Tangibility Rule:
Ideen müssen greifbar gemacht werden (Prototyping), damit sie effektiver und verständlicher kommuniziert werden können.

5 Phasen des Creative Problem Solving

Der Prozess selbst bzw. das Durchlaufen der verschiedenen Phasen des kreativen Arbeitens ist das Fundament und für die Methode zentral. Denn bei jedem Design Thinking Process starten interdisziplinäre Teams mit einem «Beginner’s Mind». In anderen Worten: Es geht zu Beginn immer davon aus, dass es nichts weiss. Und es ist erst fertig, wenn die letztlich gefundene Idee zu Ende gedacht und auch umgesetzt ist. Alles dazwischen ist ein iterativer Prozess, der Schritt für Schritt durchlaufen wird und bei dem stets der Nutzer und seine Bedürfnisse entscheidend sind.

Phase 1: Zielgruppe verstehen

Zu diesem Zeitpunkt beschäftigen sich alle im Team intensiv mit dem Kunden/Nutzer und seinen Bedürfnissen. Was sind seine individuellen Wünsche und Ziele – sowohl auf rationaler als auch auf emotionaler Ebene? Die Antworten auf diese Fragen werden genau in dieser Phase erarbeitet. In anderen Worten: Empathie und absolute Kundenzentrierung sind hier der Schlüssel.

 

Phase 2: Problem definieren

Während der «Empathie-Phase» konnten Sie wertvolle Informationen zu den Kundenbedürfnissen sammeln. Jetzt gilt es, diese Beobachtungen gekonnt zu analysieren und daraus das Kernproblem Ihrer Zielgruppe zu definieren. Und schon haben Sie die Problemstellung erarbeitet. Sie können zusätzlich Personas definieren, die Ihnen helfen, menschenzentriert zu denken und zu handeln.

 

Phase 3: Ideen finden

In dieser Phase des Design Thinking Process ist die ganze Kreativität Ihres Teams gefragt. Jetzt geht’s nämlich an die Ideen. Mit dem Wissen aus den beiden vorangehenden Phasen haben Sie jetzt alles, was für gute Ideen brauchen. Bleiben Sie offen für das Unkonventionelle, schauen Sie über den Tellerrand hinaus, brechen Sie bewusst aus Ihrem gewohnten Setting aus. Arbeiten Sie an ungewohnten Orten, setzen Sie auf Kreativitätsmethoden wie Brainstorming, Mind Maps, die Morphologische Matrix oder andere Tools, die die Kreativität Ihres Teams fördern.

 

Phase 4: Prototyp schaffen

Zeit fürs Experimentieren. In dieser Phase geht es hauptsächlich darum, die für den Kunden/Nutzer bestmögliche Lösung für sein Problem zu finden. Sie müssen nun Ihre ausgewählten Ideen in konkrete Produkte/Dienstleistungen/Lösungen umwandeln. Typischerweise arbeiten Sie hier iterativ, damit Sie sich schrittweise der gewünschten Lösung annähern können. Es kann aber durchaus sein, dass Sie nach mehreren Optimierungen neu beginnen müssen, weil die Tests am Ende des Tages nicht zielführend waren.

 

Phase 5: Resultat testen

Was wäre ein Prototyp, ohne ihn zu testen? Genau. Und obwohl dies die letzte Phase ist, ist der Design Thinking Process nie wirklich abgeschlossen. Die Ergebnisse aus den Tests sind nicht selten Grundlage für neue Problemstellungen. In den meisten Fällen kehren die Teams zu früheren Phasen zurück, um nochmals zu verändern oder zu optimieren. Oder auch um alternative Lösungen endgültig zu verwerfen. Zumal es für Design Thinking charakteristisch ist, den Status Quo laufend zu hinterfragen und nach einer besseren Lösung zu suchen.

Wie Designer denken?
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